PLACEBO KÜNDIGT IM RAHMEN IHRES 30-JAHR-JUBILÄUMS MIT „PLACEBO RE:CREATED“ EINE NEUINTERPRETATION IHRES DEBÜTALBUMS AN

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PLACEBO KÜNDIGT IM RAHMEN IHRES 30-JAHR-JUBILÄUMS MIT „PLACEBO RE:CREATED“ EINE NEUINTERPRETATION IHRES DEBÜTALBUMS AN


Drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung ihres wegweisenden Debütalbums feiern Placebo einen bedeutenden Meilenstein. Die legendäre Alternative-Rock-Band kündigt mit „Placebo RE:CREATED“ eine kraftvolle Neuinterpretation jenes Albums an, das sie 1996 erstmals der Welt vorstellte. Die Veröffentlichung ist für den 19. Juni 2026 geplant und erscheint über Elevator Lady Ltd in Zusammenarbeit mit AWAL.

Als das Debüt mitten in der Hochphase des Britpop erschien, standen Placebo im deutlichen Kontrast zum damaligen Zeitgeist. Während große Teile der britischen Gitarrenmusik von kumpelhafter Nostalgie und nationaler Selbstvergewisserung geprägt waren, setzten Placebo auf Provokation und Konfrontation. Themen wie Sexualität, Androgynität, Sucht und Entfremdung wurden mit einer Offenheit verhandelt, die im Mainstream-Rock jener Zeit kaum zu hören war. Damit etablierte sich die Band früh als eine der markantesten Stimmen ihrer Generation.

Dreißig Jahre später kehren Placebo mit „Placebo RE:CREATED“ zu diesem entscheidenden Album zurück, diesmal mit frischem Blick und gewachsener Erfahrung. Die neue Version enthält überarbeitete und erweiterte Fassungen aller zehn Songs des Originals sowie zwei Bonus-Songs aus der damaligen Veröffentlichung. Das Ergebnis spiegelt wider, wie sich diese Songs über Jahrzehnte hinweg auf der Bühne entwickelt haben, ohne den rohen Geist zu verlieren, der sie einst auszeichnete.

Zu den Stücken zählen auch die prägenden Singles „Nancy Boy“ und „36 Degrees“, Songs, die Placebos Ruf für kompromisslose Texte und einen genreübergreifenden Sound festigten. Die neuen Aufnahmen verstärken die Dringlichkeit und Haltung der Originale, während sie zugleich die künstlerische Entwicklung der Band seit ihrem Debüt hörbar machen.

Placebo:

Wir betrachten diese Platte als eine Art Director’s Cut. Wir haben sie nicht komplett neu erschaffen. Stattdessen sind wir zu den ursprünglichen Masterbändern zurückgekehrt und haben dreißig Jahre Liveerfahrung mit diesen Songs wieder in die Aufnahmen einfließen lassen.

Für uns ging es darum, das Album endlich zu vollenden, es klanglich ins 21. Jahrhundert zu holen und gleichzeitig Integrität und Geist des Originals zu bewahren. Es geht nicht darum, es zu verbessern. Mit der Platte stimmt nichts nicht. Es geht darum, sie zu vervollständigen.

Als wir das erste Album aufnahmen, fehlten uns noch Erfahrung und Studiowissen, um das, was wir im Kopf hatten, vollständig umzusetzen. Über die Jahre haben die Songs auf der Bühne ein Eigenleben entwickelt. Sie sind gewachsen, haben sich verändert und sich auf gewisse Weise selbst vollendet.
Dieses Projekt ist eine Feier unseres Anfangs und zugleich ein Treffpunkt zwischen dem, was wir damals waren und dem, was wir heute sind. Eine Möglichkeit, diese Unschuld zu ehren und den Songs gleichzeitig die Größe, das Selbstvertrauen und die Energie zu geben, die unsere Band heute auszeichnen.“

Fotocredit © Scarlet Page 

Als Placebo 1996 erstmals auf der Bildfläche erschienen, stellte die Band mit ihrer Ästhetik und lyrischen Perspektive vieles infrage, was im britischen Rock als selbstverständlich galt. Ihre visuelle Identität, bewusst ambivalent, glamourös und konfrontativ, stellte tradierte Vorstellungen von Geschlecht und Männlichkeit auf den Kopf, zu einer Zeit, in der solche Themen im Mainstream kaum diskutiert wurden. Damit schufen Placebo Raum für eine andere Art alternativer Stimme, eine, die besonders bei jenen Resonanz fand, die sich außerhalb des kulturellen Mainstreams fühlten, und auf die sich bis heute viele ihrer Zeitgenossen beziehen.

Heute sind Debatten über Identität, Gender-Ausdruck und Individualität sichtbarer als je zuvor, gleichzeitig aber auch stärker umkämpft. Vor diesem Hintergrund wirkt die Entstehung von Placebos Debütalbum heute bemerkenswert aktuell. „Placebo RE:CREATED“feiert nicht nur das Vermächtnis der ursprünglichen Platte, sondern unterstreicht auch ihre anhaltende kulturelle Bedeutung und macht deutlich, wie visionär das Album schon bei seiner Veröffentlichung war.

Neu erschaffen wurde das Album von Brian Molko und Rob Kirwan, die auf die originalen Masterbänder zurückgriffen. Den finalen Mix übernahm Adam Noble. Das Ergebnis ist eine Sammlung, die die Unmittelbarkeit und den Trotz des Originals bewahrt und den Sound gleichzeitig in neue klangliche Räume führt. Ein Spiegel sowohl der langen Beziehung der Band zu diesen Songs als auch ihrer fortwährenden künstlerischen Entwicklung.

Im Laufe des Jahres gehen Placebo zudem auf eine umfangreiche Arena-Tour durch Großbritannien und Europa, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Auf dem Programm stehen Songs aus den ersten beiden Alben „Placebo“ und „Without You I’m Nothing“, darunter auch Stücke, die seit über 20 Jahren nicht mehr live gespielt wurden. Die Tour startet in Portugal, führt quer durch Europa und endet schließlich im Vereinigten Königreich. Insgesamt stehen 36 Termine an, bei denen die Band vor Hunderttausenden Fans auftreten wird.

Bereits am 28. März werden Placebo außerdem auf Einladung von Robert Smith von The Cure gemeinsam mit ihren Freunden von Garbage bei der Konzertreihe Teenage Cancer Trust in der legendären Royal Albert Hall auftreten. Die jährlich stattfindende Serie zählt zu den renommiertesten Charity-Musikevents Großbritanniens und bringt große Künstler zusammen, um Spenden für junge Menschen zu sammeln, die an Krebs erkrankt sind. Tickets sind hier erhältlich.

LACEBO RE:CREATED TRACKLISTING

Come Home
Teenage Angst
Bionic
36 Degrees
Hang On To Your IQ
Nancy Boy
I Know
Bruise Pristine
Lady of the Flowers
Shallow
Drowning By Numbers
H.K. Farewell

TOURDATEN

Im Rahmen der „Placebo 30th Anniversary Tour“ kommen Placebo nach Wien!
Tickets ab 27. März 2026, 10 Uhr!

12.10. Leipzig – Quarterback Immobilien Arena
26.10. Hamburg – Barclays Arena
29.10. Frankfurt – Festhalle
02.11. Köln – Lanxess Arena
04.11. Zürich – Hallenstadion
09.11. München – Olympiahalle
10.11. Wien – Stadthalle
16.11. Berlin – Uber Arena
21.11. Stuttgart – Hans-Martin-Schleyer-Halle

„Placebo RE:CREATED“ kann ab dem 18. März in verschiedenen physischen Formaten vorbestellt werden, darunter 1CD2CDKassette, ein Box-Set sowie fünf Vinyl-Varianten, darunter auch eine Picture Disc.

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