Mit „Bussi Bla Bla“ ist seit Februar 2026 ein neuer Podcast am Start, der zwei der bekanntesten Stimmen der österreichischen Pop- und ESC-Szene zusammenbringt: Tom Neuwirth, besser bekannt als Conchita Wurst, und der Sänger Johannes Pietsch alias JJ. Gemeinsam sprechen sie wöchentlich über Popkultur, Queerness, Performance und das Leben nach dem Eurovision Song Contest.

Der Podcast vereint zwei Generationen des österreichischen Musiklebens. Conchita Wurst gewann den Eurovision Song Contest 2014 mit „Rise Like a Phoenix“, während JJ Österreich beim Eurovision Song Contest 2025 zum Sieg führte. Damit treffen im Podcast nicht nur zwei ESC-Gewinner aufeinander, sondern auch zwei unterschiedliche Perspektiven auf Fame, Kunst und Öffentlichkeit. ORF FM4 bringt die beiden Künstler nun gemeinsam vor Mikrofon und Kamera.
Die Idee zum Podcast entstand nach einem gemeinsamen Auftritt beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel. Dort performten Conchita Wurst und JJ ein vielbeachtetes Mash-up aus „Rise Like a Phoenix“ und „Wasted Love“. Die Chemie zwischen den beiden – humorvoll, ehrlich und ungefiltert – überzeugte sofort und führte schließlich zur Entwicklung eines gemeinsamen Formats.
In „Bussi Bla Bla“ sprechen die beiden Hosts über alles, was sie bewegt: von Popkultur und Mode bis zu persönlichen Erfahrungen im Rampenlicht. Dabei geht es genauso um das Leben auf der Bühne wie um private Geschichten, Internettrends oder Community-Themen. Jede Folge hat zwar einen thematischen Schwerpunkt, lässt aber bewusst Raum für spontane Abschweifungen und persönliche Anekdoten.
In einer der neuesten Folgen von „Bussi Bla Bla“ spricht Tom Neuwirth erstmals ausführlich öffentlich über seinen Rückzug aus dem Eurovision-Kosmos. „Fortschritt ist die einzige Konstante im Leben“, sagt er gleich zu Beginn. Zwei Monate zuvor hatte er sich bereits auf Instagram vom Eurovision Song Contest verabschiedet.
Im Gespräch mit JJ erklärt Neuwirth die Hintergründe seiner Entscheidung: Es sei ein großer Schritt gewesen, der sich über Jahre abgezeichnet habe. Trotz des Abschieds bleibt seine Verbindung zum ESC bestehen – und auch seine Kunstfigur Conchita Wurst bleibt lebendig: „Sie ist nicht verschwunden und wird zurückkommen“, betont Neuwirth.
Die Folge mit diesem Gespräch trägt den Titel: „Man muss immer etwas Neues machen (ESC & Frauentag)“.
Der Podcast lebt vor allem von der Dynamik zwischen den beiden Künstlern: Conchita bringt die Perspektive eines international etablierten Performers mit, der seit über einem Jahrzehnt im Rampenlicht steht. JJ dagegen repräsentiert eine jüngere Generation von Künstlern – als klassisch ausgebildeter Countertenor und frisch gekürter ESC-Gewinner mit ganz eigenen Erfahrungen mit Ruhm und Öffentlichkeit.
Neben Gesprächen über Karriere, Identität und Popkultur gibt es auch wiederkehrende Rubriken. So werden etwa Fan-Nachrichten vorgelesen oder aktuelle Trends erklärt. Damit verbindet „Bussi Bla Bla“ Unterhaltung mit persönlichen Einblicken und Community-Dialog.
Der Podcast ist als Video auf fm4.orf.at und einem eigenen YouTube-Kanal – www.youtube.com/@BussiBlaBla – zu sehen. Zusätzlich ist „Bussi Bla Bla“ auf ORF Sound, Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt, verfügbar.
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