KINO WIE NOCH NIE 2026

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KINO WIE NOCH NIE 2026


Open-Air-Kino im Augarten von 25. Juni bis 30. August 2026

Auch im Sommer 2026 wird der Naturgarten des Filmarchiv Austria wieder zur Bühne für eines der stimmungsvollsten Open-Air-Kinos in Wien: Kino wie noch nie. Zwischen Bäumen, unter freiem Himmel und mitten in der Stadt entstehen besondere Kinoabende – mit Klassikern, internationalen Highlights und neuen filmischen Entdeckungen. Das Open-Air-Kino im Augarten verbindet Filmkultur und Stadtraum und zählt zu den Fixpunkten des Wiener Kinosommers. Die Filme laufen unter freiem Himmel und werden an den jeweils beiden Folgetagen im Metro Kinokulturhaus wiederholt.

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Viennale Favorites

In Kooperation mit dem Filmarchiv Austria bringt die Viennale auch 2026 wieder ausgewählte Highlights aus dem letzten Festivalprogramm als Viennale Favorites zurück auf die große Leinwand – als Open-Air-Screenings in Wien. Drei Filme, drei Wiederbegegnungen mit dem internationalen Gegenwartskino:

IT’S NEVER OVER, JEFF BUCKLEY
R: Amy Berg, USA 2025, 106 min, OmdU
Sa, 4. Juli, 21.30 Uhr

1997 ertrank bei einem Badeunfall im Alter von nur dreißig Jahren der US-amerikanische Singer-Songwriter und Gitarrist Jeff Buckley. Sein einziges zu Lebzeiten veröffentlichtes Album „Grace“ wurde zu seinem Vermächtnis und eine schockierte Musikwelt trauerte. Mit viel Emphase vollzieht Berg, der von Buckleys Mutter umfassender Zugriff auf den Nachlass ihres Sohnes gewährt wurde, den keineswegs unbeschwerten Lebensweg des charismatischen Sängers nach. Freund:innen, Kolleg:innen und Bewunderer kommen in Interviews zu Wort und in Archivaufnahmen singt Buckley einige seiner schönsten Songs, mit dieser einzigartig empfindsamen Stimme – die fehlt. (Nada Torucar)

SORRY, BABY
R: Eva Victor, USA/ES/FR 2025, 103 min, OmdU
Mi, 8. Juli, 21.30 Uhr

Als Hauptdarstellerin, Regisseurin und Drehbuchautorin erzählt Eva Victor das Drama der 28-jährigen Intellektuellen Agnes, die nach einem sexuellen Übergriff auch noch in die Zwickmühlen universitärer Rivalität gerät. Agnes ist, im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Lydie, die zu Besuch aufs Land kommt, eine unbeholfene Figur, was sich auch formal in einer fragmentarischen Struktur widerspiegelt. Rund um das Horrorfilm-Motiv des abgelegenen Hauses und mit (eventuell unbeabsichtigten) Verweisen auf eine spezifisch US-amerikanische Prüderie verhandelt Victor die Frage, wo Konsens endet und Missbrauch beginnt. (Anna Katharina Laggner)

THE HISTORY OF SOUND
R: Oliver Hermanus, USA 2025, 129 min, OmdU
Mi, 5. August, 21 Uhr

Aufgeladene Blicke, Pausen und vor allem: musikalische Harmonie. Von den vertrauten Klängen seiner Kindheit angetan, verschlägt es Lionel zu David ans Klavier einer Studentenkneipe, wo sie auf Anhieb ihrem gemeinsamen Liebestakt verfallen. Der Vergänglichkeit entgegenstrebend halten sie die Geschichte ihres Landes in den Stimmen der Landsleute auf einer melancholischen Wanderung für die Nachwelt fest. Gefangen in den (Nach-)Wirkungen des Krieges folgen sie gemeinsam, wie getrennt, den Worten einer Mutter: »Life’s only troubles, you could get sad, or you could sing about it.« Das Kino wird hier buchstäblich zum Resonanzkörper einer Liebe, die sich nur entfalten kann, wenn man den Mut findet, sich selbst nicht im Weg zu stehen. (Lien May Lucas)

Spielorte Kino wie noch nie 2026

Open Air Augarten
Garten des Filmarchiv Austria

Obere Augartenstraße 1e, 1020 Wien
25. Juni bis 29. Juli: Filmbeginn 21.30 Uhr 29. Juli bis 30. August: Filmbeginn 21 Uhr

Metro Kinokulturhaus (Film-Wiederholungen an jeweils beiden Folgetagen)
Johannesgasse 4, 1010 WienTickets
Online-Ticketkauf unter filmarchiv.at, an der Open-Air-Kinokassa (ab 25.6.) sowie täglich ab 14 Uhr im Metro Kinokulturhaus.

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