CAMILLE YEMBE VERÖFFENTLICHT NEUE SINGLE „RIEN À FÊTER“ & KÜNDIGT ALBUM „JEUNE ET LAIDE“ AN 

X

  • Home
  • Releases
  • CAMILLE YEMBE VERÖFFENTLICHT NEUE SINGLE „RIEN À FÊTER“ & KÜNDIGT ALBUM „JEUNE ET LAIDE“ AN 

CAMILLE YEMBE VERÖFFENTLICHT NEUE SINGLE „RIEN À FÊTER“ & KÜNDIGT ALBUM „JEUNE ET LAIDE“ AN 


Mit 29 Jahren veröffentlicht die belgisch-kongolesische Sängerin Camille Yembe ihr Debütalbum: 15 Songs, die sich wie ein musikalischer Langstreckenflug entfalten. Zwischen Turbulenzen und Aufhellungen erzählt die Musik von Brüchen und jenem salzigen Nachgeschmack, den allzu wahre Geschichten hinterlassen.

Mit eindrücklichen Songs wie „Je ne l’ai jamais dit à personne“ sorgte die Sängerin Camille Yembe bereits für die mediale Aufmerksamkeit der französischen Vanity Fair oder des britischen NME, der sie zu seinen „100 Featured Artists“ zählt.

Im Jänner gewann die Sängerin zudem den Music Moves Europe Award, der zuvor an Pop-Größen wie Stromae, Rosalía oder Dua Lipa verliehen wurde.

Am 22. Mai 2026 veröffentlicht Camille Yembe ihr Debütalbum „Jeune et Laide“. Sie thematisiert darauf die Langeweile des Alltags, ihre schwierige Kindheit, soziale Fragen und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen.

Der Albumtitel („Jung und hässlich“) bezieht sich auf ihre neue Single „Rien à fêter“.

Zu ihrem neuen Album sagt sie:

„Mit ‚Jeune et Laide‘ möchte ich von einer Jugend aus dem Volk erzählen, die ein wenig angeschlagen ist, und diesen Diskurs im Pop zum Leben erwecken. Es ist auch ein Album voller Hoffnung. Ich möchte das Fehlen, die Prekarität thematisieren. Für mich ist es wichtig, das zu zeigen, weil es Teil des Lebens ist. Denn von dieser Jugend zu erzählen, bedeutet auch, sie in Stärke zu verwandeln und den Stolz auf den zurückgelegten Weg zu bekräftigen.“

Ein großer Teil des Albums entsteht dann während eines Aufenthalts in Südfrankreich. In einer fast schwebenden Atmosphäre nimmt die Band in einer Umgebung auf, die sie als „rein, zeitlos“ beschreibt. Der Ort hilft dabei, sich hinzugeben. Kooperationen fügen sich ganz natürlich in diese Ausrichtung ein.

Mit Lous and The Yakuza kam es fast spontan zu einer Begegnung – bei einem Abendessen, zwischen Gelächter und Gesprächen. „Wenn zwei Frauen afrikanischer Herkunft aufeinandertreffen, hat das eine
symbolische Kraft. Es steht für Einheit und Repräsentation.“ Gemeinsam widmen sie sich „16 ans dans les veines“, einem Titel, der sie in eine entscheidende Phase ihres Lebens zurückversetzt.

„Jeune et Laide“ ist geprägt durch eine Dualität: die Spuren einer schwierigen Kindheit und das dringende Bedürfnis, zu existieren. Diese Energie findet auch bei Ino Casablanca ihren Widerhall, dem zweiten Gast, der auf „Autodéfense“ zu hören ist. „Wir haben uns zur gleichen Zeit entdeckt, wir mochten sehr, was der andere machte.“ Camille Yembe thematisiert die Langeweile des Alltags, soziale Fragen und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen. „Vor zwei Jahren fühlte ich mich sehr unwohl. Ich versuchte, einem bestimmten Ideal zu entsprechen. Aber ich habe verstanden, dass es in meinem besten Interesse ist, ich selbst zu sein.“

Camille Yembe bekennt sich auch zu ihrer doppelten Kultur. Auf dem Cover des Projekts ist eine Flagge zu sehen, die von der ihres Herkunftslandes inspiriert ist, aber nach ihrem eigenen Bild neu interpretiert wurde. Diese selbstgebastelte Flagge spiegelt ihren eigenen Werdegang wider: den einer Künstlerin, die sich selbst aufbauen und ihren Platz finden musste. Darauf ist auch ein Leopardenstreifen zu sehen, Symbol für Stärke und Würde.


Diese Idee spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie sie ihre Musik definiert.

„Eines ist sicher: Ich möchte, dass meine Musik populär ist. Ich stehe zu dieser Pop-Seite. Für mich kann sie alles aufnehmen: Man kann sich vom Rap inspirieren lassen, man kann Genres mischen. Es gibt keine Grenzen.“

In „Jeune et Laide“ nimmt dieser Ansatz die Form eines autobiografischen Werks an. Der Song
„Rien à fêter“ treibt diese Reflexion noch weiter: „Ich bin jung, schwarz, hässlich und habe eine
platte Nase.

Weitere post

X