KAPA TULT VERÖFFENTLICHEN NEUE SINGLE „ES KÖNNTE ALLES GANZ ANDERS SEIN“

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KAPA TULT VERÖFFENTLICHEN NEUE SINGLE „ES KÖNNTE ALLES GANZ ANDERS SEIN“


Pünktlich zum Jahresbeginn und der Zeit der guten Vorsätze erinnern Kapa Tult daran, dass die Welt nicht so bleiben muss, wie sie ist: Ihre neue Single „Es könnte alles ganz anders sein“ ist eine Ode an die Utopie. Entsprechend euphorisch und mitreißend ist der Refrain. Da er lediglich aus dem titelgebenden Satz besteht, kann man ihn auch direkt nach dem ersten Hören lauthals mitsingen.

An den Refrain schließt eine Instrumental-Hook im College-Rock-Stil an, die mitunter an den Nullerjahre-Hit „Narcotic“ erinnert.

In den Strophen beweist die Leipziger Band einmal mehr, dass sie lässig auf dem schmalen Grad zwischen Gesellschaftskritik, intellektuellem Anspruch und Alltagsgeplänkel balancieren kann. So beginnt der Song beispielsweise mit der Zeile „Bin ich Mensch, kauf ich ein. Bin ich Teil des Volks, steig ich in den Wagen ein“ – eine Mischung aus abgewandeltem Goethezitat und abgewandelten Werbesprüchen der Unternehmen dm und VW.

Was genau ganz anders sein könnte, das wird später im Song deutlich, wenn die Band anstelle von „Kein Gott! Kein Staat!“ fordert: „Kein Golf! Kein Smart!“ Eine derart überspitzte Forderung im Streit um Verkehrswende, Verbrenner-Aus und Co. polarisiert insbesondere in Zeiten einer in der Krise steckenden Autoindustrie. Kapa Tult sehen ihren Song als einen popkulturellen Beitrag zu einer aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte, der daran erinnern soll, dass auch ein weniger Auto-fixiertes Leben denkbar wäre.

Kapa Tult über „Es könnte alles ganz anders sein“: 

„Der Titel des Songs impliziert nicht direkt das Thema und regt vielleicht sogar die Fantasie an: Was könnte alles ganz anders sein? In den Strophen geht es um ein relativ banales Thema: Weg mit den Autos! Dass dieses Thema allerdings mit vielen anderen wie der mangelnden Besteuerung von Superreichen und dem Konservatismus von Verkehrsministern zu tun hat, wird im Laufe des Songs deutlich. Idealismus und Utopie sind kein Luxus, sondern Notwendigkeit.“

Leistungsdruck, Crushs und Datingsituationen, Einsamkeit, Überforderung, Unsicherheiten, Ängste – wohl kaum eine deutsche Band schafft es, diese Themen in so locker-flockige Indiepop-Hooks zu packen wie Kapa Tult aus Leipzig, gleichzeitig aber staubtrocken und roh, intim und grungy zu klingen. Ihr zweites Album „Immer alles gleichzeitig“ haben sie in nur 5 Tagen live und ohne viel Schnickschnack eingespielt, Moses Schneider (u.a. Tocotronic, Beatsteaks etc.) hat produziert. Epische Keyboardsolos treffen darauf auf nüchtern-gewitzte (Alltags)Betrachtungen, Late Capitalism-Kritik auf mehrstimmige Gesänge und Geschrei mit verzerrten Gitarren. Ab März ist diese fantastische Liveband dann auch wieder auf großer Tour.

Fotocredit © Karine Bravo

Ab März 2026 werden Kapa Tult auf Tour sein:

11.03.26 Hannover – Kulturzentrum Faust
12.03.26 Hamburg – Knust
13.03.26 Bremen – Tower
14.03.26 Leipzig – Conne Island
16.03.26 Frankfurt – Mousonturm
17.03.26 Karlsruhe – Tollhaus
18.03.26 Köln – Gebäude 9
19.03.26 Dortmund – FZW
20.03.26 Erfurt – Engelsburg
21.03.26 Magdeburg – Moritzhof
07.04.26 Nürnberg – Z-Bau
08.04.26 München – Strom
09.04.26 Linz (AT) – Posthof
10.04.26 Wien (AT) – Flex
11.04.26 Dresden – Groove Station
12.04.26 Berlin – Hole44
(wird fortgesetzt)

kapa-tult.de

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