FLORE LAURENTIENNE KÜNDIGT NEUES ALBUM „VOLUME III“ AN & RELEASED DARAUS SEINE SINGLE „RÉGATE“

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FLORE LAURENTIENNE KÜNDIGT NEUES ALBUM „VOLUME III“ AN & RELEASED DARAUS SEINE SINGLE „RÉGATE“


Heute kündigt Flore Laurentienne – das Projekt des Komponisten und Orchestrators Mathieu David Gagnon – sein neues Album „Volume III“ an, das am 10. April 2026 bei Secret City Records erscheint. Die erste Single „Régate“ evoziert einen raschen Perspektivwechsel und mündet in ein lebhaftes Wettspiel zwischen einem Synthesizer-Ostinato und einem Streichorchester.

Live gehen die insgesamt sieben Musiker*innen des Projekts im Frühjahr auf Europatournee; sechs Termine sind bereits angekündigt – von London über Brüssel bis Paris – bevor Flore Laurentienne am 26. Juni im Rahmen des Montreal International Jazz Festival in der Maison Symphonique auftreten. Anfang dieser Woche war zudem „Petit piano“ aus „Volume I“ in der neuen Spring/Summer-2026-Kampagne von Louis Vuitton zu hören, mit Pusha T und Jeremy Allen White.

Mathieu David Gagnon erläutert die Inspiration hinter dem neuen Song:

„Je weiter sich das Stück entfaltet, desto stärker gerät die Melodie aus der Synchronität. Sie überlagert sich oder harmoniert. Das Stück evoziert einen raschen Perspektivwechsel. Im letzten Abschnitt ersetzen Harfen das Klavier. Wir haben die Harfenspuren rückwärts abgespielt und den dabei entstehenden Hall aufgenommen, um anschließend alles wieder korrekt anzuordnen. Das Ergebnis, das man vor jedem Harfenakkord hört, ist der rückwärts abgespielte Reverb. Diese Methode wurde bereits in den 1970er-Jahren verwendet. Der Synthesizer, mit dem das Ostinato erzeugt wurde, ist derselbe, der auch auf ‚The Dark Side of the Moon‘ von Pink Floyd zum Einsatz kam: der EMS Synthi – ein seltener englischer Synthesizer.“

Die Botschaft, die zentrale Essenz dieses dritten Albums von Flore Laurentienne, ist direkt und simpel: Sie gleicht einem Samen im Boden, der zur Pflanze und schließlich zur Blüte wird, in voller Pracht aufblüht und unweigerlich wieder vergeht, damit der Kreislauf von Neuem beginnen kann; sie ist die Suche nach Schönheit im Chaos, aus dem Harmonie entsteht.

Volume III“ ist zugleich eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel akustischer und synthetischer Elemente, das Flore Laurentienne auszeichnet.

Fotocredit © Alex Blouin & Jodi Heartz

Anders als bei den bisherigen Alben wurden die meisten Stücke bereits während Residenzen und Konzerten gemeinsam mit den Bandmitglieder*innen entwickelt, bevor sie aufgenommen wurden – ein Prozess, der die Kompositionen in einer noch offenen Entwicklungsphase bereicherte. Die Band trägt das Projekt, befeuert Gagnons Schreiben, entwickelt den Sound weiter und verleiht ihm zusätzliche Tiefe und Reichweite.

Volume III markiert den Abschluss einer Trilogie, die 2019 mit „Volume I“ begann – mit dem inhärenten und parallelen Wunsch, ein drittes Album zu erreichen, um „Vol. 3“, dem ersten Album von L’Infonie (einem Québecer Kultkollektiv, das Jazz, Prog, Kunstmusik und Poesie verband), Tribut zu zollen. Letzteres beeinflusste die Musik von Flore Laurentienne zwar nicht direkt, wohl aber die Vorstellung von Freiheit in der Komposition, die Klassik und Improvisation miteinander verbindet.

Die Entwicklung von Volume III entspricht der Evolution des Projekts: Während der erste Track, „Fleurs„, dem ähnelt, was „Volume II“ bot, erlaubt uns das abschließende Stück „(À travers les) Chablis“ einen Ausblick darauf, wie der nächste Teil klingen könnte. Es ist ein Album, das man im Kontext seiner beiden Vorgänger genießen kann und gleichzeitig mit Blick auf die kommende Phase. Flore Laurentienne entwickelt sich ständig weiter, aber von Anfang an blieb die Vision dieselbe: Musik zu schaffen, die lebendig, wahrhaftig, menschlich und kompromisslos ist.

Mehr über Flore Laurentienne:

Verwurzelt in der Landschaft Québecs und inspiriert von der Weite des Sankt-Lorenz-Stroms bewegt sich die Musik von Flore Laurentienne an der Schnittstelle von Verletzlichkeit und Erhabenheit. Streicher und analoge Synthesizer verbinden sich zu schwebenden, lyrischen Klangräumen, die zugleich fragil und kraftvoll wirken. Beeinflusst von der Klarheit Johann Sebastian Bachs, der progressiven Kühnheit von King Crimson und dem elektronischen Minimalismus Hans-Joachim Roedelius‚ entwickelt das Projekt eine eigenständige musikalische Sprache, die weniger auf Komplexität als auf emotionale Tiefe zielt.

Live entfaltet Flore Laurentienne seine volle Wirkung mit einem siebenköpfigen Ensemble um Komponist und Keyboarder Mathieu David Gagnon, ergänzt durch ein Streichquartett sowie Keyboards und Percussion. Die enge musikalische Verbundenheit, gewachsen über Jahre gemeinsamer Konzerterfahrung, prägt den organischen Ensembleklang. Der charakteristische Einsatz des MiniMoog in Verbindung mit der Wärme der Streicher schafft ein intensives, mitreißendes Live-Erlebnis.

Seit dem Debütalbum „Volume I“ (2019) hat sich Flore Laurentienne international als eine der markantesten Stimmen instrumentaler Musik etabliert. Auszeichnungen wie drei Félix Awards, zwei GAMIQ, eine JUNO-Nominierung und eine Platzierung auf der Longlist des Polaris Music Prize unterstreichen den Erfolg. Die Musik war u. a. Teil der CHANEL Runway Show bei der Paris Fashion Week, das Projekt trat bei Festivals wie Le Guess Who?Trans MusicalesBig Ears und dem Montréal International Jazz Festival auf und erhielt breite Medienresonanz – darunter Live-Sessions bei KEXP sowie Support von BBC Radio 6 MusicBillboard und Stereogum.

Das neue Album Volume III von Flore Laurentienne erscheint am 10. April 2026 via Secret City Records. Die erste Single „Régate“ auf Apple Music, Bandcamp & Co. anhören.

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