FILMPREISE DER DIAGONALE 2026

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FILMPREISE DER DIAGONALE 2026


Die Diagonale hat auch in den vergangenen Tagen wieder gezeigt, was kulturelle Verdichtungsräume hervorbringen können: eine Öffentlichkeit in produktiver Spannung. Es war eine politische Ausgabe, eine, die den Diskurs nicht nur zugelassen, sondern aktiv gesucht hat – über einzelne Filme hinweg, im Resonanzraum mehrerer Arbeiten, und immer wieder auch über das Kino hinaus. Wir haben uns über die vollen Kinosäle gefreut – gerade bei Filmen, die herausfordern. Und über die unerwarteten Allianzen, die sich gebildet haben: lose Zusammenschlüsse, flüchtige Übereinkünfte, manchmal Freundschaften. Festivals sind Orte, an denen sich Gemeinschaft nicht nur zeigt, sondern erst formiert – und dabei fortwährend erweitert. Danke an die Filmemacher:innen, Produzent:innen und Verleihern, die uns erneut ihr Vertrauen geschenkt haben. Und nicht zuletzt Dank an unser außergewöhnliches Team, das unsere Diagonale möglich gemacht hat. Wir freuen uns auf die Jubiläumsausgabe 2027!“ — Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar, Festivalleitung

Das Herzstück des Festivals war wie immer der Wettbewerb mit Österreichs höchstdotierte Filmpreisen, insgesamt waren 82 Filme im Wettbewerb vertreten. Präsentiert wurden wie gewohnt lange sowie kurze Spiel- und Dokumentarfilme als auch der Innovative Film – 70 der Filme im Wettbewerb feierten im Rahmen des Festivals in Anwesenheit der Filmemacher:innen auf den Grazer Kinoleinwänden die Österreich- oder Weltpremiere.

Moderiert von Susi Stach und Gilbert Handler wurden am 23. März 2026 im größten Saal des Annenhof Kinos in Anwesenheit einer Vielzahl von Filmschaffenden und Stiftungsvertreter:innen die Diagonale Awards vergeben, allen voran die Großen Diagonale-Preise des Landes Steiermark für den Besten Spielfilm sowie den Besten Dokumentarfilm. In Anwesenheit von Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl wurden Angela Summereder für B wie Bartleby sowie Tolga Karaaslan für Baba, What’s Your Plan? ausgezeichnet. Kulturstadträtin Claudia Unger übergab denDiagonale-Preis für Innovatives Kino der Stadt Graz an Georg Petermichl fürAmature Enlightenment.

Alle Preisträger:innen erhielten ein Kunstwerk, entworfen und umgesetzt von der Künstlerin Anna Paul: die goldene Diagonale-Nuss, eine maßstabsgetreue Bronzeskulptur einer Muskatnuss, die in jeder Hosen- oder Rocktasche Platz findet – eine Begleiterin für alle Fälle!

© Diagonale / Harald Wawrzyniak

Ebenfalls im Rahmen der Diagonale vergeben wurden am Freitag der Franz-Grabner-Preis (Bester Kinodokumentarfilm Grünes Licht von Pavel Cuzuioc) sowie der Kodak Analog Filmpreis an Franz Quitt und Laura Ettel für Closed for the Virus Break. Am Sonntagabend fand erstmalig im Rahmen des Festivals die Verleihung des Mabacher Award statt – der Preis für den Besten inklusiven Film ging ebenfalls an Baba, What’s Your Plan?, das Dokumentarfilmdebüt von Tolga Karaaslan. Am Montagvormittag fand die Verleihung der Carl-Mayer-Drehbuchpreise (Hauptpreis an Peter Pflügler für das Treatment zu Hans –or–Don’t Bury Me in the Grave of My Father) sowie der Thomas Pluch Drehbuchpreise (Hauptpreis an Markus Schleinzer und Alexander Brom für Rose) statt. Am Nachmittag wurde der Publikumspreis der Kleinen Zeitung für den beliebtesten Film des Festivals an The Stories von Abu Bakr Shawky vergeben.

| PREISTRÄGER:INNEN 2026 |

Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark | Bester Spielfilm
Angela Summereder für B wie Bartleby

Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark | Bester Dokumentarfilm
Tolga Karaaslan für Baba, What’s Your Plan?

© Diagonale / Clara Wildberger

Diagonale-Preis Innovatives Kino der Stadt Graz | Bester innovativer Film, Experimental- oder Animationsfilm
Georg Petermichl für Amature Enlightenment

Diagonale-Preis | Bester Kurzspielfilm
Franz Quitt für Closed for the Virus Break

Diagonale-Preis | Bester Kurzdokumentarfilm
Sophie Bösker für Motherigine

Diagonale-Preis der Jugendjury | Bester Nachwuchsfilm
Sebastian Kubelka für 64 km von daheim

Diagonale-Preis Montage des aea –  Österreichischer Filmeditor:innen Verband | Beste künstlerische Montage Spielfilm
Anna Garnarczyk für Teresas Körper

Diagonale-Preis Montage des aea –  Österreichischer Filmeditor:innen Verband | Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm
Bettina Blickwede für Mit Ästen bis zum Himmel

Diagonale-Preis Bildgestaltung des Verbandes österreichischer Kameraleute AAC | Beste Bildgestaltung Spielfilm
Johannes Hoss für Licht, kein Licht

Diagonale-Preis Bildgestaltung des Verbandes österreichischer Kameraleute AAC | Beste Bildgestaltung Dokumentarfilm
Stefan Neuberger für Mit Ästen bis zum Himmel

Diagonale-Preis Sounddesign der Berufsvereinigung der Filmtonschaffenden Österreichs – Filmton Austria | Bestes Sounddesign Spielfilm
Daniel Strube für Licht, kein Licht

Diagonale-Preis Sounddesign der Berufsvereinigung der Filmtonschaffenden Österreichs – Filmton Austria | Bestes Sounddesign Dokumentarfilm
Peter Kutin für Mit Ästen bis zum Himmel

Diagonale-Preis Filmmusik der ACOM – Austrian Composers Association | Beste Filmmusik Spielfilm
Tara Nome Doyle für Rose

Diagonale-Preis Filmmusik der ACOM – Austrian Composers Association | Beste Filmmusik Dokumentarfilm
Yuri Nosenko für A Russian Winter

Diagonale-Preis Kostümbild des Verbandes der österreichischen Filmausstatter:innen (VÖF) | Bestes Kostümbild
Kristine Vitola für White Snail

Diagonale-Preis Szenenbild des Verbandes der österreichischen Filmausstatter:innen (VÖF) | Bestes Szenenbild
Lena Oger für White Snail

Diagonale-Schauspielpreise in Kooperation mit der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden für bemerkenswerte Auftritte österreichischer Schauspieler:innen in einem Wettbewerbsfilm der Diagonale ’26
Valerie Pachner für Vier minus drei
Julia Franz Richter für Welcome Home Baby sowie Mother’s Baby

Diagonale-Preise der VAM – Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien für außergewöhnliche Produktionsleistungen
Gebhardt Productions GmbH für Auputzt is‘
April April Filme GbmH für Noch lange keine Lipizzaner

Ausgezeichnet mit dem Thomas Pluch Drehbuchpreis 2026 für das Beste Drehbuch (Hauptpreis).
Rose von Markus Schleinzer

Die 30. Jubiläumsausgabe des Festivals des österreichischen Films in Graz wird vom 7. bis 12. April 2027 stattfinden!

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