Tanner Adell, die Ausnahmekünstlerin aus Nashville, die scheinbar mühelos Country mit Hip-Hop und Pop verbindet, hat in nur kurzer Zeit einen langen Weg zurückgelegt: von ihren Wurzeln in Kalifornien und Wyoming bis nach Nashville, wo sie heute lebt und arbeitet. Die bi-racial Singer-Songwriterin, die 2024 ihre erste eigene Headliner Tour absolvierte, in Berlin eine COLORS-Session aufnahm, beim Reeperbahn Festival auftrat und gemeinsam mit Superstar Beyoncé den Beatles Song “Blackbird” coverte, erhielt bereits Anerkennung von der New York Times, dem Billboard Magazin, W Magazine, Paper Magazine und der US ELLE. Ihre neue Single “Going Blonde” schrieb Tanner Adell auf einem Barhocker in Nashville – ein erster Vorgeschmack auf Adells kommendes Debütalbum, das noch dieses Jahr erscheinen wird.
Aufgewachsen in einer liebevollen Familie an der Westküste der USA, fragte sich Adell ihr Leben lang, woher sie stammt. Jahre nach einem DNA-Test für eine Ahnenforschungs-Website – ein Weihnachtsgeschenk ihrer Adoptiveltern – fand die junge Country-Künstlerin Kontakt zu ihrem leiblichen Bruder. Durch ihn erfuhr sie die Wahrheit über die Herkunft der Mutter, und zu den Hintergründen der Adoption. Ein Schock, da die Adoption in gewisser Weise ein Fehler war, verstärkt durch die Nachricht vom Tod der leiblichen Mutter, der Tanner jede Chance nahm, die Leere in ihrer Seele zu füllen.
Tanner klammerte sich an ein einziges Bild der Mutter, einer blonden, blauäugigen Schönheit, die sie stark an Dolly Parton erinnerte. Die Künstlerin vertiefte sich tief in Partons Werk und suchte unbewusst nach einer Verbindung. Sie fand sie bald in Partons Debütsingle „Dumb Blonde“ – für Adell, deren Haar natürliche blonde Strähnen aufweist, ein eindeutiges Zeichen.
„Blond zu sein war schon immer ein wichtiger Teil meiner Identität“, erklärt Adell. „Aber als ich dieses Foto meiner Mutter sah, dazu die Verbindung zu Dolly Parton, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, ein Stück von meiner Mama in mir zu haben. Das gab mir eine ganz neue Bedeutung, so nach dem Motto: ‚So bleibe ich ihr nah.‘“
„Blond hat diese Konnotation von sexy und kontaktfreudig – und ein bisschen albern“, fährt sie fort. „Aber ich hatte das Gefühl, das in etwas Bedeutungsvolleres verwandeln zu können. Ich öffne mein Herz und lasse es gründlich untersuchen. Es ist fünf Jahre her, seit mein Bruder mich gefunden hat. Ich glaube, ich trauere nach wie vor. Aber ich bin bereit, die Trauer als eine Art Therapie loszulassen.“
Adell hat sich letzte Woche in den sozialen Medien zu Wort gemeldet, um die Geschichte von “Going Blonde” in ihren eigenen Worten zu erzählen Der Song wird Adell dabei helfen, ein ganz neues künstlerisches Kapitel aufzuschlagen, während sie auf die Veröffentlichung ihres kommenden Debütalbums hinarbeitet. Tanner Adell hat den Mut, die ernsthafte Songwriterin zu offenbaren, die sich in ihr verbirgt, während sie immer noch das mutige und freche ‚Buckle Bunny‘ feiert, für das ihre Fans sie lieben.
Nachdem sie gerade für Auftritte beim C2C Festival in Europe (u.a. in Berlin) war, markiert „Going Blonde“ Adells erste Veröffentlichung des Jahres 2025 nach einem herausragenden Jahr voller Meilensteine ihrer Karriere. Die New York Times kürte sie zu einer der sieben Künstlerinnen, die den Sound des Jahres 2024 weltweit prägten, sie gehört zu den “Artists to watch” des People Magazins, spielte eine ausverkaufte Headliner Tour in den Staaten und kollaborierte mit Superstar Beyoncé auf deren Song “Songbiird”. 2025 wird sie ihren Platz in der Pop-Country-Szene festigen: letzte Woche trat sie bei den “GLAAD” Awards auf und war als Laudatorin bei der Veranstaltung “Billboard Women in Music”.
Fotocredit © Alfred Marroquin
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