HELENA DELPHI HAT IHRE NÄCHSTE SINGLE „NEBEL“ VERÖFFENTLICHT

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HELENA DELPHI HAT IHRE NÄCHSTE SINGLE „NEBEL“ VERÖFFENTLICHT


Mit „Nebel“ veröffentlichte helena Delphi am 9. Jänner eine Single über Nähe, die bleibt auch dann, wenn ein Mensch nicht mehr da ist. Der Song ist Teil ihres kommenden Albums „Wanderer“, das im April 2026 erscheint und viele sehr persönliche Geschichten erzählt.

In “Nebel“ wird Verlust nicht als lauter Einschnitt beschrieben, sondern als stiller Zustand. Zwischen Erinnerung und Gegenwart entsteht ein Raum, in dem sich die Nähe nicht auflöst. Erinnerungen werden weitergetragen. „Ich glaub, du weinst durch meine Augen / ich glaub, du singst durch meine Lungen“ beschreibt diese körperliche Form von Trauer – intim und ohne Pathos.

Bereits Ende August veröffentlichte helena Delphi ihre Debütsingle „ich weiß(Hennesy.cc berichtete) und hat damit wohl all jene überrascht, die helena Delphi vor allem als Gründerin von „Mira und das fliegende Haus“, dem herzerwärmenden Kinder-Medien-Projekt, das verschiedene Formate wie Podcasts, Hörspiele, Bücher, Musik und mehr umfasst, kennen. Tatsächlich ist die Musik das Yang zum Yin von „Mira und das fliegende Haus“, das eine wäre ohne das andere nicht denkbar. 

helena Delphi stammt aus Kornwestheim bei Stuttgart. Dort wächst sie mit älteren Geschwistern auf, „Musik wurde mir förmlich eingeimpft“, sagt sie. So wird helena Delphi Sängerin, erst im örtlichen Kinderchor, mit zwölf in einer damals sogenannten Mädelsband. „Wir waren totale Aliens“, erinnert sie sich. „Es war schlimm, wie krass die Strukturen noch waren. Die Jungs fanden uns niedlich, die anderen Mädels haben uns ausgelacht.“

Später studiert sie Jazz, bekommt ein Kind, schreibt die ganzen Jahre über Songs. Auch wenn sie es damals noch nicht auf den Punkt bringen konnte, war die Idee von einem eigenen Album immer in helena Delphis Kopf. „Ich bin an meine persönlichen Grenzen gestoßen, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass meine Songs inhaltlich noch nicht rund waren.“

Die Musik war nicht das Problem, an vielen Songs arbeitet sie seit bis zu zehn Jahren, musikalisch waren sie immer schon gut. Was für helena Delphi lange nicht gepasst hat, war ihre eigene Haltung zu den Themen dieser Songs: „Einige von ihnen waren in ihrem Ursprung leidvoll-schmerzhaft, ich bin zwischen Kampf und Opfermentalität geschwankt“, sagt sie, „deshalb habe ich auch so lange gebraucht, um diese Musik zu veröffentlichen.“ 

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