Die niederländische Musikerin Celine Cairo eröffnet mit ihrer neuen, fesselnden Single “Panacea” das nächste Kapitel ihres musikalsichen Schaffens. Der Titelsong und erste Vorbote ihres kommenden dritten Albums ist ein von Cello, Synthesizern und 12-saitiger Gitarre getragenes Stück, das in eindringlicher Weise schildert, wie das Leben plötzlich scharf in den Fokus rückt. Begleitend zur heutigen Veröffentlichung erscheint auch das Musikvideo zum Titelstück, das in beeindruckender norwegischer Natur im Folgefonna-Nationalpark gedreht wurde.
Entstanden nach einer einmonatigen Solo-Reise durch Asien zu Beginn des vergangenen Jahres, die für die Sängerin einen Neuanfang markierte, wurde “Panacea” teilweise auf einem Wurlitzer-Piano in Celines Zuhause in Amsterdam aufgenommen – gemeinsam mit ihrem Partner und Co-Produzenten, dem Multiinstrumentalisten Benjamin Rheinlander. Das Cello spielt India Bourne, Mitglied der Band von Ben Howard.
“Der Song handelt davon, im gegenwärtigen Moment anzukommen und die Vorstellung aufzulösen, es gebe eine Heilung für unsere menschliche Verfasstheit. So viele Menschen sind auf der Suche nach Heilung und versuchen, sich selbst zu optimieren. Diese Suche vollständig loszulassen, hat mich freier gemacht als je zuvor.“, erklärt Celine.
Die Natur ist seit jeher ein wiederkehrendes Motiv in Celines Songs, doch auf dem neuen Album ist sie allgegenwärtig – Wetter, Flüsse, Himmel, Sonnenaufgänge, Schnee, sogar ein Abgrund, an dessen Rand sie tanzt – als Metapher für Freiheit, Neuanfänge und Furchtlosigkeit. “My head is above the water now“, singt Celine im Titeltrack “Panacea”, einem emotionalen Auf und Ab von einem Song, um das Gefühl einzufangen, wie sich eine große Last von ihr löst. Das eindrucksvolle Musikvideo wurde im vergangenen Jahr in Norwegen gedreht.
“Berge, Himmel, Wasser, Wolken – wir haben jede Menge Natur eingefangen“, sagt Celine.

Wie immer steht in dem Song Celines eindringliche, fast entrückte Stimme im Mittelpunkt – eine Naturgewalt für sich. Bereits als Teenager gewann sie mit dieser Stimme einen Wettbewerb, der ihr Auftritte in der New Yorker Carnegie Hall und im Amsterdamer Concertgebouw ermöglichte, ihr einen Studienplatz am renommierten Amsterdamer Konservatorium einbrachte sowie Auftritte im niederländischen Fernsehen.
Kurz vor Weihnachten war sie erneut im TV zu sehen – mit ihrem bislang prestigeträchtigsten Auftritt: zwei Konzerten, begleitet vom international renommierten Metropole Orkest, das zuvor unter anderem mit Jacob Collier und Rufus Wainwright zusammengearbeitet hat. Die Übertragung erreichte ein Publikum von über zwei Millionen Zuschauer*innen.
Fotocredit © Carlijn Andriessen
Während Celines Publikum im Ausland organisch gewachsen ist, explodierte ihre Reichweite im vergangenen Jahr unerwartet online, als ihre Songs auf Streamingplattformen und in den sozialen Medien viral gingen.
“Es war verrückt“, sagt Celine. “Ich habe ein paar Videos von mir beim Live-Spielen gepostet, und plötzlich wurden sie überall geteilt. Das war wirklich das größte Geschenk. Das Timing für ‘Panacea’ könnte nicht besser sein. Ich kann es kaum erwarten, wieder ganz von vorne zu beginnen.“
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